Wir sind ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst und bieten vielfältige Aufgaben rund um Studierendenservices.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ermöglicht Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Dabei werden Sie von Anfang an begleitet und praxisnah auf Ihren Beruf vorbereitet. Es stehen zwei Ausbildungsberufe zur Auswahl.
Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)
Sie wollten schon immer wissen, welche Aufgaben eine Personalabteilung oder das Rechnungswesen haben? Sie fragen sich, was der Einkauf oder die Unternehmenskommunikation macht?
Oder Sie interessieren sich dafür, wie Studierende mit Essen und Wohnungen versorgt oder in finanziellen Fragen unterstützt werden?
Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Voraussetzungen
Sie verfügen mindestens über einen Fachoberschulabschluss und sind motiviert, die verschiedensten Bereiche in einem mittelständischen Unternehmen kennen zu lernen.
Verdienst
Sie werden nach dem Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst (TVAöD) bezahlt:
1. Ausbildungsjahr: 1068,26 €
2. Ausbildungsjahr: 1118,20 €
3. Ausbildungsjahr: 1164,02 €
Wir bieten
Köche (m/w/d)
Bei uns lernen Sie Kochen – von klassisch bis modern.
Wir bieten Ihnen einen besonders vielseitigen Einblick in alle Sparten der Gastronomie: In der Mensa am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen kochen Sie für bis zu 3.000 Gäste am Tag, in unserem Restaurant kreieren Sie Gerichte à la carte, für unseren Veranstaltungsservice große Buffets oder auch Fingerfood.
Aber auch Einkauf, Lagerung und Qualitätsmanagement sind Teil Ihrer dreijährigen Ausbildung. Bei Aktionen, Azubi-Wettbewerben und Veranstaltungen ist Ihre Kreativität gefragt: Zeigen Sie uns, was in Ihnen steckt!
Voraussetzungen
Sie verfügen mindestens über einen Hauptschulabschluss und sind motiviert, die verschiedensten Aufgabenbereiche in der Gemeinschaftsverpflegung kennenzulernen.
Verdienst
Sie werden nach dem Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst (TVAöD) bezahlt:
1. Ausbildungsjahr: 1068,26 €
2. Ausbildungsjahr: 1118,20 €
3. Ausbildungsjahr: 1164,02 €
Wir bieten
Interview mit Alexander Böhm – Azubi-Koch beim Studierendenwerk
Der 17-Jährige Alexander Böhm berichtet über seine Ausbildung und das Arbeitsleben in der Mensaküche.
Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Alexander: Ich wusste schon vor ca. sechs bis sieben Jahren, dass ich diesen Ausbildungsberuf ausüben möchte. Mir hat es schon immer Spaß gemacht, am Herd zu stehen und für andere Leute zu kochen. Daher habe ich diesen Wunsch konsequent verfolgt. Jetzt bin ich hier.
Wie bist du auf das STUDIERENDENWERK gekommen?
Bekannte haben mich auf die Ausbildung aufmerksam gemacht. Bzw. habe ich schon einmal in einer Küche ausgeholfen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben mir das STUDIERENDENWERK für eine Ausbildung empfohlen.
Was unterscheidet eine Großküche an einer Hochschule von einer „normalen“ Gastro-Küche?
Auf jeden Fall ist es die Größe – alleine schon die Materialien wie Kochlöffel und Kessel und die Personenzahl. In den gastronomischen Betrieben des STUDIERENDENWERKS arbeiten rund 219 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Mensaküche in Essen dürften es rund 50 Kolleginnen und Kollegen sein.
Wann beginnt dein Arbeitstag und wann endet er?
Er beginnt um 07:00 Uhr und endet um 15:30 Uhr. Im Gegensatz zu anderen gastronomischen Betrieben habe ich geregelte Arbeitszeiten und muss nicht am Wochenende arbeiten. Einmal in der Woche bin ich – mit Ausnahme der Schulferien – in der Berufsschule.
Wirst du auch mal woanders eingesetzt? Zum Beispiel in Bottrop, in Mülheim oder in Duisburg?
In der Regel arbeite ich in der Mensa und im Restaurant am Campus Essen. Aber es kann natürlich sein, dass ich auch mal an anderen Standorten aushelfen muss. Derzeit ist dies aber noch nicht der Fall gewesen.
Was hast du schon alles im ersten Ausbildungsjahr gelernt?
Ziemlich viel! Pauschal lässt sich die Frage aber nicht beantworten. Es sind oftmals auch Kleinigkeiten, auf die man zunächst nicht unmittelbar achtet.
Ich habe z.B. gelernt, wie man Gulasch und Suppen richtig ansetzt. Ziel ist es, dass ich nach drei Jahren Ausbildungszeit, alle Gerichte, die wir hier anbieten, alleine kochen kann. Der Arbeitsablauf spielt auch eine wichtige Rolle, wann man etwas erledigen muss sowie die Speiseplanung, -kalkulation und -bestellung. Schließlich wollen wir, dass alle satt werden, aber keine unnötigen Lebensmittelabfälle produzieren.
Was lernst du in der Berufsschule?
Wir haben einmal pro Woche Berufsschule. Hier bekomme ich u.a. viel fachliches Wissen über Lebensmittel vermittelt. Als letztes Thema hatten wir zum Beispiel alkoholische Getränke. Die Zubereitung von Suppen haben wir im letzten Jahr auch besprochen. Kann man eine Suppe, kann man alle Suppen.
Welche Aufgaben in der Küche magst du am liebsten?
Dass man bis zu einem gewissen Grad kreativ sein kann und mitbestimmen darf, wie man zum Beispiel ein Essen würzt. Oftmals braucht es nur ein paar Kräuter und Gewürze, um aus einem Gericht etwas ganz Besonderes zu machen.
Für die Mensaessen gilt aber in der Regel: weniger ist mehr. Um den unterschiedlichen Geschmäckern unserer Gäste gerecht zu werden, würzen wir lieber etwas weniger. Sie, also unsere Besucherinnen und Besucher, können sich ihr Essen dann bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Was ist dein Lieblingsgericht?
Ich koche und esse am liebsten unsere Lasagne, den Lauchrahmeneintopf und die Currywurstpfanne.
Kochst du trotzdem noch Zuhause für dich? Oder hast du nach deinem Arbeitstag keine Lust mehr darauf?
An sich hätte ich schon noch Lust zu kochen. Aber ich habe oftmals den glücklichen Umstand, dass wenn ich um 17:00 Uhr nach Hause komme, meine Mutter schon für mich gekocht hat.
Was würdest du anderen Menschen mit auf dem Weg geben, die eine Ausbildung zum Koch anstreben?
Man muss auf jeden Fall belastbar sein sowie Durchhaltevermögen besitzen und die Bereitschaft zum Lernen mitbringen. Wenn man ein Händchen fürs Kochen hat, ist es sowieso ganz praktisch. Aber das ist ja im jedem Beruf so.
Stand: 25.09.2019
Ausbildung in Teilzeit beim Studierendenwerk
Ein Erfahrungsbericht über die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Teilzeit
„Echt? Das geht?“ Ausbildung im Studierendenwerk
Ein Erfahrungsbericht über die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement
Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin Nadine, 22 Jahre alt, und seit dem 01.08.2018 Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement im Studierendenwerk Essen-Duisburg.
Als ich vom Studierendenwerk erfuhr, wusste ich zunächst nicht, was das Unternehmen überhaupt macht. Das Studierendenwerk versorgt die Studierenden am Uni-Campus mit Essen und Trinken, bietet Wohnheimplätze, soziale und psychologische Beratungsgespräche sowie Möglichkeiten zur Finanzierung des Studiums und Kitaplätze an.
Warum ich mich für eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden habe?
Ich arbeite sehr gerne am PC. Das habe ich schon in der Schule festgestellt. Das Erstellen von Dokumenten, ob über Word oder Excel, hat mir schon immer Spaß gemacht. Vorträge über PowerPoint zu erstellen und anschließend vorzutragen, war meine Lieblingsbeschäftigung in der Schule.
Durch eine Bekannte habe ich von der Ausbildung beim Studierendenwerk erfahren. Beworben habe ich mich per E-Mail. Nach knapp zwei Monaten erhielt ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Neben dem Vorstellungsgespräch musste ich noch einen Einstellungstest absolvieren und dann ging alles ganz schnell – wenige Tage später wurde ich zur Vertragsunterzeichnung eingeladen.
Was mir an der Ausbildung im Studierendenwerk gefällt
Mir gefällt besonders, dass meine Ausbildung durch die Vielseitigkeit der Dienstleistungen des Studierendenwerks sehr abwechslungsreich ist. Ich bekomme die Möglichkeit, fast alle Unternehmensbereiche kennenzulernen und lerne so etwas über die verschiedensten Arbeitsabläufe und Berufe.
In meinem ersten Ausbildungsjahr durchlaufe ich gleich mehrere Abteilungen: Die ersten zwei Monate war ich am Infopoint eingesetzt. Dort habe ich BAföG-Anträge angenommen, interne Post geöffnet und in die entsprechenden Abteilungen weiterverteilt.
Später gehe ich noch in die Bereiche Personalwesen, Rechnungswesen, Bauen und Technik, in die Wohnheimverwaltung, ins Lager der Gastronomie und hospitiere im Bereich Sekretariat. In diesem Moment befinde ich mich in der Stabsstelle Kommunikation und Kultur und schreibe für Euch. So lerne ich die verschiedenen Aufgaben der Unternehmenskommunikation und des Marketings kennen.
In jeder Abteilung gibt es eine Mentorin oder einen Mentor, die oder der mich unterstützt und begleitet.
Die ersten Tage im Unternehmen
Mit den drei anderen Auszubildenden wurde ich in den ersten Tagen durch das gesamte Unternehmen geführt und vorgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fand ich alle auf Anhieb sehr sympathisch und ich habe mich gut aufgenommen gefühlt. Ich habe gespürt, dass die Menschen gerne im Studierendenwerk arbeiten und alles mit Freude und Lust angehen.
Sowohl die Vorgesetzten als auch die Kolleginnen und Kollegen im Büro – alle nahmen mich direkt bei sich auf und boten mir ihre Hilfe an.
Die Tage in der Berufsschule
Teil der Ausbildung ist auch der Besuch der Berufsschule. Der Unterricht findet zwei Mal wöchentlich statt. Insgesamt sind wir 20 Schüler in einer Klasse. Aktuell haben wir die Fächer „Geschäftsprozesse“, „Bilanzen“ und „Inventar“. Besonders toll ist es, wenn ich das Wissen aus der Berufsschule im Unternehmen anwenden kann.
Ein besonderes Highlight meiner Ausbildung war bislang, dass ich an der Erstsemesterbegrüßung teilnehmen durfte, bei der die neuen Studierenden der Universität Duisburg-Essen begrüßt werden und das Studierendenwerk seine Dienstleistungen vorstellt. Besonders toll war es, den Studierenden zu helfen. Ich habe bemerkt, wie sie sich gefreut haben, als ich Ihnen erzählte, worum sich das Studierendenwerk kümmert und an wen sie sich bei Fragen wenden können.
Was für eine wichtige Rolle das Studierendenwerk wirklich für die Studierenden spielt, ist mir dann klar geworden. Und ich bin stolz, dass ich nun ein Teil davon bin.
Stand: 30.10.2018
Wir sind ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst und bieten vielfältige Aufgaben rund um Studierendenservices.
Das STUDIERENDENWERK ist ein interessanter Arbeitgeber, da es viele verschiedene Dienstleistungen abdeckt.
Dazu gehört beispielsweise der Betrieb von Mensen, Cafeterien und Kindertagesstätten, aber auch die Bewirtschaftung von Wohnheimen oder das Angebot diverser Beratungsleistungen.
Auszubildende durchlaufen bei uns fast alle Abteilungen. Das ist ein großer Vorteil, da man seine Stärken und Interessen in den verschiedenen Bereichen austesten und sich später entscheiden kann, in welche Richtung man sich weiter entwickeln möchte.
Beim STUDIERENDENWERK gibt es eine Gleitzeitregelung, das bedeutet, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Arbeitsbeginn bzw. –ende frei wählen können. Die Auszubildenden können morgens zwischen 06:30 Uhr und 09:00 Uhr bei der Arbeit erscheinen.
Von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr ist Kernarbeitszeit (Ausnahme für Teilzeitauszubildende). Das bringt viele Vorteile mit sich, so kann man z.B. auch morgens Arzttermine wahrnehmen oder sein Kind in Ruhe zum Kindergarten bringen.
Gemeinsam unternehmen die Auszubildenden einmal im Jahr einen Ausflug, um sich gegenseitig kennenzulernen. Hinzu kommen abteilungsübergreifende Azubi-Projekte, die den Zusammenhalt und die Teamarbeit fördern sollen.
Ein Beispiel: In diesem Jahr haben die Auszubildenden den Betriebsausflug für alle 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des STUDIERENDENWERKS organisiert.
Das STUDIERENDENWERK übernimmt die Kosten für des Vorbereitungskurses für die Abschlussprüfungen Teil eins und zwei.
Sollten Defizite in der Berufsschule auftauchen, wird den Auszubildenden damit individuell geholfen.
Ab einem Notendurchschnitt von 2,5 werden die Auszubildenden nach der Ausbildung für ein Jahr übernommen, um ihnen einen guten Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.
Im STUDIERENDENWERK arbeiten rund 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Großteil der Belegschaft bleibt uns über viele Jahre hinweg treu. Die Arbeitsatmosphäre ist familiär, der Umgang miteinander wertschätzendend und konstruktiv.
Wir tauschen uns über Abteilungsgrenzen hinweg miteinander aus, z. B. durch unser Intranet, das Internet oder auf Sommerfesten und Jahresabschlussfeiern.
Um Auszubildenden den Start ins Berufsleben zu erleichtern, stehen Ihnen Mentorinnen und Mentoren und selbstverständlich auch die Auszubildenden der anderen Lehrjahre zur Seite. In den ersten Arbeitstagen werden Sie über die allgemeinen Gegebenheiten im STUDIERENDENWERK informiert und erhalten eine Führung durch das Unternehmen.
Zielgruppe des STUDIERENDENWERKS sind die Studierenden der Universität Duisburg-Essen, der Hochschule Ruhr West und der Folkwang Universität der Künste.
Aufgrund des ähnlichen Alters fällt es unseren Auszubildenden leicht, sich mit der Zielgruppe zu identifizieren und es macht Freude, in einem so jungen und dynamischen Umfeld zu arbeiten.
Unsere Einrichtungen befinden sich zu einem Großteil direkt an den Hochschulen und sind fester Bestandteil des Campus-Lebens. Dadurch ist das STUDIERENDENWERK Teil des lebendigen und dynamischen Umfelds der Hochschulen im Ruhrgebiet. Der Hauptsitz unserer Verwaltung befindet sich in Essen.
Eine Ausbildung beim STUDIERENDENWERK besteht nicht aus kopieren und Kaffee kochen. Allen Auszubildenden wird eine Mentorin oder ein Mentor zu Seite gestellt, die oder der interessante Aufgaben zuteilt und individuell anleitet.
In der Personalabteilung lernen Auszubildende beispielsweise, wie ein Bewerbungsgespräch abläuft oder in der Unternehmenskommunikation wie eine Pressemitteilung formuliert wird.
Bei der Industrie- und Handelskammer wählen die Auszubildenden für Büromanagement zwei Wahlqualifikationen. Diese können während der Ausbildung vertieft werden.
Die Auszubildenden werden in diesen Bereichen etwas länger eingesetzt und bekommen fachspezifische Aufgaben erteilt. Somit sind sie bestens für die Abschlussprüfung ausgerüstet.
Der Ausbildungsvertrag beim STUDIERENDENWERK richtet sich nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD VKA) und bietet viele Vorteile:
Zusätzlich bietet das STUDIERENDENWERK weitere Sozialleistungen:
Das STUDIERENDENWERK fördert die Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. Unsere Gleichstellungsbeauftragte kümmert sich um die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) und entwickelt entsprechende Maßnahmen.
Aus diesem Grund bieten wir sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitausbildungsplätze an, um jungen Müttern oder Vätern einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen.
Wir glauben nicht an Großraumbüros. Unsere Büros sind mit ein bis vier Beschäftigten besetzt und mit ergonomischen Arbeitsmitteln ausgestattet. Dazu zählen ergonomische Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische sowie die richtige Raumbeleuchtung. Große Besprechungsräume ermöglichen Austausch für Arbeitsgruppen und Gremien.
Die Beschäftigten in den Küchen erhalten Arbeitskleidung, dessen Reinigung das STUDIERENDENWERK übernimmt. Ergonomische Arbeitshilfen wie z.B. Hubwagen erleichtern den Beschäftigten den Alltag.
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